Jesus Walk München: Obacht Pilger am 23. Juni 2018

Jesus Walk München:
Sa., 23. Juni, 15 Uhr 

SPAZIEREN SIE MIT BEIM JESUS WALK München: Schwanthaler Straße 80 (Eine-Welt-Haus) | Sonnenstraße | Karlsplatz (Stachus) | Lenbachplatz -Maximiliansplatz | Platz der Opfer des Nationalsozialismus | Brienner Straße | Odeonsplatz

FEIERN SIE MIT BEIM JESUS WALK München: Odeonsplatz (Fläche vor der Feldherrenhalle)

 TERMIN: Sa., 23. Juni 2018, 15.00 Uhr

Interview in der Süddeutschen mit Detlev F: Neufert

Jesus Walk 2018: München setzt ein Zeichen

München setzt ein Zeichen für ein lebendiges, fröhliches Christentum.
„Die aktuelle Kruzifix-Debatte zeigt einmal mehr, dass die Demonstration christlicher Werte außerhalb der Kirche eine Antwort braucht,“ so Detlev F. Neufert, Initiator des Jesus-Walk München. „Aber wir sollten diese in keinem Fall der Politik oder – Gott bewahre – der Kirche allein überlassen.“ Deshalb hat sich die Christliche Internationale, ein Aktionsbündnis gläubiger Christen, kurzerhand entschlossen, am 23. Juni den Jesus-Walk in München zu veranstalten. Eingeladen sind alle, egal ob Kirchenmitglied oder nicht, denen christliche Werte über das spirituelle hinaus auch ein gesellschaftliches Anliegen sind, weil sie das Gefühl haben, dass die Wohlstandsgesellschaft immer mehr Menschen abhängt.

Der Jesus-Walk München endet mit einer großen Abschlussparty am Odeonsplatz. Geplant sind Musik, spannende (Bühnen-)Talks mit interessanten Gästen und vieles mehr. Mit dem Jesus-Walk will das seit 2005 existierende Aktionsbündnis ein Zeichen für christliche Lebensfreude setzen. Denn, so Neufert, „In den zehn Geboten steht nicht: „Du sollst keinen Spaß haben.“

Jesus Walk 2018: München grüss Gott

Noch ein Grund mehr für den Jesus Walk München:

Das Christentum entlockt den Kids heute nur ein spirituelles Gähnen.
Gerade mal 6% der jungen deutschen Katholiken gehen regelmäßig zur Messe, so eine europäische Studie, die jüngst im britischen Guardian Aufsehen erregte. Genauso erschreckend ist eine andere Zahl: Weniger als die Hälfte der Menschen – nämlich 45% – identifizieren sich mit der Religion. Das ist zwar immer noch mehr als so manche Volkspartei in der GROKO auf die Beine stellt. Aber es zeigt deutlich die Defizite, für die die Kirchen verantwortlich sind. Neufert: „In einer Zeit der Egos und spiritueller Inkompetenz wollen wir Christen gegensteuern. Zeigen, dass Werte wie ‚Du sollst nicht stehlen, nicht lügen oder betrügen‘ die Basis unseres globalen Handelns sein sollten. Also: Schluss mit lau. Machen wir den ersten Schritt. Zeigen wir, dass wir eine bessere Welt schaffen können. Unabhängig von Kirche und antifundamentalistisch. Fangen wir bei uns an. Konkret und fröhlich.“

Der Jesus Walk München ist ein erstes Beispiel dafür.

 

Wer sind wir? Die Christliche Internationale ist ein Aktionsbündnis gläubiger Christen. Das Bündnis wurde initiiert von dem Filmemacher und Aktivisten Detlev F. Neufert, der mit Christoph Schlingensief bereits Ende der 90iger Jahre das Polit-Projekt „Chance 2000“ auf die Beine gestellt hat.

Was wollen wir? Ziel der Christlichen Internationale ist es, dass Ur-Christentum aus der Erstarrung (und Umarmung) der traditionellen Kirche zu befreien. Denn egal ob unter evangelischer oder katholischer Flagge: Die Kirchen sind mehr mit sich selbst und dem Aufrechterhalten tradierter Glaubensstrukturen beschäftigt, als dem lebendigen, fröhlichen Christentum, das Jesus einst vorgelebt und nicht nur gepredigt hat.

Hier geht’s zum Artikel aus dem Guardian

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Jesus Walk München, 23. Juni 2018